13) Betreff: Wie schreiben Sie kreative und lustige Newsletter-Betreffzeilen?

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Wie schreiben Sie kreative und lustige Newsletter-Betreffzeilen?

Wie schreiben Sie kreative und lustige Newsletter-Betreffzeilen? Neben den Sachinformationen liefern wir Ihnen auch Beispiele. Sobald Ihre Nachricht in der Mailbox des Empfängers gelandet ist, kann die Betreffzeile Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen und sich zwischen Ihnen und Ihren so schön formulierten Newsletter-Inhalt stellen. Denn in der Regel hängt es vom E-Mail-Betreff ab, ob die Nachricht geöffnet wird oder nicht. Natürlich möchte kein Absender, dass die Betreffzeile Schuld ist, wenn der Newsletter nicht gelesen wird, weil diese unglücklich formuliert wurde. Dadurch kann die Newsletter-Kampagne schnell beendet sein, noch bevor sie überhaupt begonnen hat. Doch Sie müssen sich keine Sorgen machen, denn im nachfolgenden Ratgeber, finden Sie wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Betreff-Zeilen auf kreative Weise formulieren und dabei die typischen Fehler vermeiden.

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Das wichtigste zuerst:

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Schreiben Sie zuerst den Inhalt, dann den Betreff

In Bezug auf das Mailing im Marketing ist es empfehlenswert, zuerst den Inhalt des Newsletters zu schreiben und anschließend die Betreffzeile zu verfassen.

Denn originell und kreativ kann der Betreff nur dann werden, wenn der gesamte Inhalt mit wenigen Worten zusammengefasst werden kann.

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Bringen Sie den Inhalt auf den Punkt.

Idealerweise ist der Betreff maximal 30 – 35 Zeichen lang.

Damit wird sichergestellt, dass die Betreffzeile auf allen Geräten angezeigt wird, ganz gleich ob der Nutzer vor dem Desktop-PC sitzt oder sein Smartphone beziehungsweise einen Tablet-PC in der Hand hält.

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6. Tipps für einen kreativen und lustigen Betreff

  1. Gestalten Sie Ihre Betreffzeile neugierig machend

  2. Nutzen Sie Emojis im Betreff

  3. Personalisieren Sie Ihre Betreffzeile

  4. Vermeiden Sie verdächtige Wörter im Betreff

  5. Koppeln Sie interessante Wörter

  6. Mit Worten Bilder malen

Erst den Betreff oder erst den Inhalt schreiben?

Diese Frage stellen sich vermutlich auch Musiker, wenn es darum geht zuerst den Songtext zu schreiben oder den Titel festzulegen. In Bezug auf das Mailing im Marketing ist es empfehlenswert, zuerst den Inhalt des Newsletters zu schreiben und anschließend die Betreffzeile zu verfassen. Denn originell und kreativ kann der Betreff nur dann werden, wenn der gesamte Inhalt mit wenigen Worten zusammengefasst werden kann und man sich dazu – wie oben beschrieben – ein Zitat oder ein abgewandeltes Sprichwort einfallen lässt.

Wählen Sie die richtige Länge für Ihre Betreff-Zeile

Wir alle kennen die abgedroschene aber dennoch zutreffende Floskel: In der Kürze liegt die Würze. Das bedeutet für Sie, dass Sie den Inhalt Ihres Newsletters zusammenfassen, und zwar in so wenigen Worten wie möglich. Idealerweise bringen Sie den Inhalt mit maximal 30 – 35 Zeichen auf den Punkt. Damit wird sichergestellt, dass die Betreffzeile auf allen Geräten angezeigt wird, ganz gleich ob der Nutzer vor dem Desktop-PC sitzt oder sein Smartphone beziehungsweise einen Tablet-PC in der Hand hält. Mit maximal 35 Zeichen können Sie auch sicher sein, dass die Betreff-Zeile von allen E-Mail-Diensten angezeigt wird, ohne dass etwas fehlt.

Zusätzliche Informationen bringen Sie am besten im sogenannten Preheader unter. Damit ist der kurze Vorschau-Text gemeint, welche von vielen E-Mail Programmen parallel zum Betreff angezeigt wird. Hierbei sollten Sie sich auf 100 bis 150 Zeichen beschränken, um sicherzugehen, dass der Text bei keinem E-Mail-Client abgeschnitten dargestellt wird.

Setzen Sie die wichtigsten Worte jeweils an den Anfang und an das Ende des Satzes oder der Frage. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass unsere Augen beim Überfliegen eines Textes nur die ersten und die letzten Worte wahrnehmen. Zumindest bei Überschriften und Wortgruppen, weshalb dies auch auf Betreffzeilen und Preheader zutrifft. Um die maximale Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu erzielen, sollten Sie die wichtigsten Worte deshalb entsprechend platzieren. Betreffzeilen und Preheader sind sozusagen Premiumplätze, weshalb auf Präpositionen, Pronomen und Konjunktionen verzichtet werden sollte.

1. Tipp: Gestalten Sie Ihre Betreffzeile neugierig machend

Unsere Sprache ist als Kunst zu verstehen, mit der Sie das Werkzeug nutzen, Bilder in den Köpfen Ihrer potenziellen Kunden zu malen. Und zwar ohne, dass dafür visuelle Elemente zum Einsatz kommen. Hier gilt es mit wenigen Worten eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen. Dadurch bekommen Sie die Gelegenheit Emotionen auszulösen und Ihre Abonnenten dazu zu animieren, Ihren Newsletter zu öffnen, damit Sie die Fortsetzung Ihrer Geschichte in Erfahrung bringen können. Um der Betreffzeile eine kreative und humorvolle Note zu verleihen, eignen sich:

  • Redewendungen
  • Abgewandelte Sprichworte
  • Berühmte Zitate
  • Bekannte Liedtexte etc.

Ein Beispiel dafür wäre beispielsweise eine Betreffzeile zum Karneval:

„Helau from the other side“

Um damit auf den Welthit von Sängerin Adele anzuspielen.

Leider nehmen sich nur wenige Absender die Zeit, um sich eine originelle und witzige Betreffzeile zu überlegen. Dabei ist die Konkurrenz groß und es ist umso wichtiger, sich mit einem begeisternden Text von den Mitbewerbern abzuheben.

Stelle eine Frage oder löse ein Problem

Parallel zu witzigen Betreffzeilen kann es sich auch lohnen, eine interessante Frage zu stellen oder ein Problem zu lösen. Werten Sie Ihre Newsletter dazu regelmäßig aus und analysieren Sie die Themen, welche bei den Abonnenten auf besondere Begeisterung gestoßen sind. Es ist immer hilfreich, seine Zielgruppen und Personas Stück für Stück besser kennenzulernen. Überlegen Sie sich im Hinblick darauf, welche Fragen für Ihre Empfänger aktuell relevant sein könnten und nutzen Sie diese Fragestellung für Ihre nächste Newsletter-Betreffzeile. Sie können sich somit über die Dankbarkeit Ihrer Abonnenten freuen, dass sich ihr Problem einfach in Luft aufgelöst hat.

In der Tourismus-Branche wäre ein aktuelles Thema die Vereinbarkeit von Urlaub und Corona-Bedingungen. Wer also ein Hotel besitzt und mit der Betreffzeile auf sich aufmerksam machen will, schreibt am besten so etwas wie:

„Entspannter Urlaub trotz COVID-19-Beschränkungen: geht das?“

Sie suggerieren den Empfängern damit, dass Sie darum bemüht sind Ihren Gästen einen „normalen“ Urlaub zu ermöglichen und helfen ihnen bei der Urlaubsplanung. Die Fragestellung sorgt dafür, dass die Empfänger Ihren Newsletter öffnen und lesen, um die Antwort auf die Fragestellung zu erfahren.

Dass eine Frage im Betreff neugierig macht, kann man sich denken. Allerdings sollten Sie auch darauf achten, dass Sie die Frage nicht schon in der Betreffzeile beantworten. Verzichten Sie deshalb auf Betreffzeilen wie:

„Übersteht die Zimmerpflanze den Urlaub? Mit einer PET-Flasche kein Problem.“

Beschränken Sie sich stattdessen auf:

„Wie überstehen Zimmerpflanzen meinen mehrwöchigen Auslandsaufenthalt?“

Besorgte Pflanzen-Fans werden Ihren Newsletter damit sicher reihenweise öffnen.

Seien Sie ruhig etwas mysteriös

Wichtig ist, dass Sie Abwechslung in Ihre Betreffzeile bringen. Seien Sie deshalb experimentierfreudig und testen Sie, wie die Resonanz auf Newsletter aussieht, wenn die Betreffzeile keinen Hinweis auf den Inhalt gibt. Diese könnte beispielsweise lauten:

„Jetzt haben wir uns aber was erlaubt…“.

Weisen Sie auf eine zeitliche Begrenzung hin

Mit einem zeitlich begrenzten Angebot bauen Sie Druck auf und mobilisieren Ihre Empfänger, den Newsletter zu öffnen, um das Angebot nicht zu verpassen. Im Marketing wird dieses Phänomen als Fear Of Missing Out (FOMO) bezeichnet. Damit wird die Angst beschrieben, dass einem das Angebot entwischt, weshalb der Blick in den Newsletter lieber gleich umgesetzt werden sollte, anstatt diesen auf später zu verschieben. Auf diese Weise verhindern Sie, dass Ihr Mailing in Vergessenheit gerät.

Nutzen Sie dafür den Imperativ, also eine Aufforderung wie zum Beispiel: 

„Nur noch heute buchen!“ oder „Aktion läuft noch bis Mitternacht“Eine Betreffzeile mit „Sichere dir noch heute deine Konzertkarten!“ ist um einiges effektiver als: „Der Vorverkauf hat begonnen“. Der Imperativ ist wichtig, um die Empfänger dazu zu bewegen, die Nachricht sofort zu öffnen. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass sich die Aufforderung nicht wie ein Befehl liest. Schließlich macht der Ton die Musik. Das wäre zum Beispiel bei einem Betreff wie „Kaufen Sie unseren Staubsauger!“ der Fall.

Nennen Sie konkrete Zahlen in Ihrem Betreff

Indem Sie messbare Zahlen nennen und somit konkrete Angaben machen, geben Sie Ihren Abonnenten die Möglichkeit, sich besser vorzustellen worum es in Ihrer Nachricht geht und ob die Thematik relevant ist. Der Unterschied wird anhand folgender Beispiele deutlich:

Richtig: 10 Schritte, wie du deine Umsätze um 20 Prozent steigerst!

Falsch: So steigerst du deine Umsätze

Welchen Newsletter würden Sie eher öffnen, wenn Sie die Wahl haben? Welcher Betreff regt Ihre Vorstellungskraft mehr an? Und welche Aussage halten Sie für relevant? Der obere Betreff wird Sie vermutlich mehr ansprechen, was sich darauf zurückführen lässt, dass darin konkret erwähnt wird was im Newsletter zu lesen ist. Empfänger wissen, dass sie sich mit einem Klick auf diesen Newsletter 10 Tipps holen können, wie sie ihre Umsätze um 20 Prozent steigern können, wenn diese beispielsweise bei 15 Prozent liegen. Der Gedanke des Abonnenten: Das ist eine gute Sache, diese Tipps werde ich mir nicht entgehen lassen

2. Tipp: Der Star im E-Mail-Postfach – mit Emojis im Betreff

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Auch dabei handelt es sich um eine abgedroschene aber zutreffende Redewendung, welche beim Formulieren der Betreffzeile berücksichtigt werden sollte. Emojis sind wie geschaffen dafür. Nutzen Sie diese Möglichkeit und heben Sie sich damit von allen anderen Betreffzeilen im Postfach des Empfängers ab. Sie ziehen den Blick des Lesers damit direkt auf Ihren Betreff und haben gute Chancen, dass der Abonnent Ihre E-Mail anklickt.

Natürlich sollte das Emoji auch zum Inhalt passen. Wenn ein neues Produkt auf den Markt gebracht wird, bietet sich beispielsweise eine startende Rakete an. Zu Halloween passt natürlich das Kürbis-Emoji, ein Reiseveranstalter nutzt am besten die Palme und ein Pizza-Lieferdienst…naja, das kann man sich wohl denken. Seien Sie kreativ und schauen Sie sich die möglichen Emojis einmal genau an. Wir alle haben die Armada an Bildchen schon mehrfach überflogen. Doch wenn es darauf ankommt, nutzen wir sie kaum. Die Assoziation fehlt einfach.

Grundsätzlich kommt es auf Ihre Zielgruppe an, ob die Emojis gut ankommen oder nicht. Nutzen Sie deshalb zunächst einen A/B-Test, um herauszufinden welche Varianten Ihre Abonnenten bevorzugen: Mit oder ohne Emojis. Reagieren die Empfänger positiv darauf, können Emojis ab und an genutzt werden, um wichtige E-Mails beziehungsweise deren Inhalt hervorzuheben.

3. Tipp: Personalisieren Sie Ihre Betreffzeile

Individualität liegt im Trend. Auch im E-Mail-Marketing. Nutzen Sie deshalb eine persönliche Anrede mit Vor- oder Nachnamen. Natürlich geht auch eine Kombination aus beiden Namen, reizt dann allerdings wieder die Zeichenanzahl unnötig aus, wenn der Empfänger einen doppelten Vornamen hat. Wichtig ist, dass sich Ihre Abonnenten beim Empfang Ihrer Nachrichten direkt angesprochen fühlen, denn unpersönlich war gestern. Sie bauen auf diese Weise eine Bindung zum Leser auf, noch bevor dieser Ihre E-Mail geöffnet hat. Die Erfahrung hat gezeigt, dass personalisierte Betreffzeilen zu höheren Öffnungsraten führen.

Die Betreffzeile kann auch gern über den Wohnort personalisiert werden. Zum Beispiel: „Sichere dir deinen Gratis-Berliner in der Hauptstadt bei Bäcker Mayer“Auf diese Weise sichern Sie sich das Vertrauen Ihrer Leser, da Absender von Spam-Nachrichten in der Regel keine Kenntnis über die Person oder ihren Wohnort haben.

Beim Personalisieren der Betreffzeile kommt es allerdings nicht darauf an, dass der Empfänger geduzt wird. So, wie Sie die Leseransprache auf Ihrer Webseite gestaltet haben, sollten Sie auch in Ihrer E-Mail und im Betreff agieren. Zum Beispiel mit: „Frau Müller, unser persönliches Geburtstagsgeschenk für Sie.“ Achten Sie auf eine genaue Vorstellung Ihrer Zielgruppe und der Personas, um ihre Bedürfnisse, Kenntnisse und Interessen besser kennenzulernen. Nur so können Sie die Betreffzeilen ideal darauf abstimmen.

Differenzieren Sie Ihre Zielgruppe

Ein nach Persona segmentierter Versand ist meistens sinnvoll, um sämtliche Inhalte auf das unterschiedliche Know-how und potenzielle Schwierigkeiten abzustimmen. Auf diese Weise lässt sich ein individueller Newsletter-Versand gestalten.

Gehen wir davon aus, Sie sind Besitzer eines Fitnessstudios und versenden regelmäßig einen Newsletter. In Ihrer Empfängerliste tummeln sich zahlreiche Sportbegeisterte, welche schon seit vielen Jahren Ihr Studio aufsuchen. Zu den Empfängern Ihrer Newsletter gehören allerdings auch Einsteiger.

Für Neulinge könnten fachspezifische Formulierungen in der Betreffzeile bereits ein Grund sein, die E-Mail gar nicht zu lesen. Mit kryptischen Formulierungen vergraulen Sie Ihre Empfänger, weshalb der Newsletter-Versand unbedingt aufgeteilt werden sollte. Formulieren Sie jeweils eine Betreffzeile für Anfänger und Fortgeschrittene, beziehungsweise Profis.

Während Neulinge mit folgendem Betreff angesprochen werden können: „So kannst du deine Laufgeschwindigkeit steigern“, darf es bei Profis wie folgt lauten: „Mit Intervall-Training steigerst du deine Pace um 10 Prozent“Je persönlicher Sie ihre Betreffzeilen gestalten, desto wahrscheinlicher ist es, dass die E-Mails geöffnet werden.

4. Tipp: Vermeiden Sie verdächtige Wörter im Betreff

Damit Ihre Newsletter gelesen werden können, müssen diese erst einmal empfangen werden. Achten Sie also darauf, dass Sie das Risiko so gering wie möglich halten, dass Ihre E-Mails von einem Spam-Filter abgefangen werden. Deshalb gilt es einiges zu vermeiden.

Beispielsweise wirken zu viele Großbuchstaben verdächtig und können dafür sorgen, dass der Newsletter nicht im Posteingang, sondern im Spam-Ordner landet. Vermeiden Sie außerdem aufeinanderfolgende Satzzeichen wie zum Beispiel: „,“, „!“, „$“, „%“, „&“, „/“, „=“, „?“, „-„, „@“, „EUR“.

Sie sollten auch Begrifflichkeiten vermeiden, die Ihren Newsletter spamverdächtig machen. Dazu gehören etwa Worte wie kostenlos, Geschenk oder alle möglichen Superlative.

Eine falsche Rechtschreibung wirkt ebenfalls nicht sehr vertrauenerweckend. Gehen Sie zusätzlich auf Nummer sicher und nutzen Sie eine whitegelistete, professionelle Software (z. B. KlickTipp), welche dafür sorgt dass Ihre Nachrichten besser im Postfach der Empfänger zugestellt werden.

5. Tipp: Koppeln Sie interessante Wörter

Klar, Sie sind Unternehmer und kein Dichter. Sie wollen verkaufen und keinen Roman oder einen Gedichtband verfassen. Allerdings handelt es sich dabei um ein mächtiges Werkzeug, wenn es darum geht Betreffzeilen zu formulieren. Sie müssen dieses Werkzeug lediglich in die Hand nehmen und es benutzen. Dafür braucht es kein Talent. Nutzen Sie die Schwäche und rücken Sie diese in den Fokus.

Ein Beispiel: „Rot ist die Rose, weiß ist die Taube. Ich kann nicht dichten,

Feststellschraube.“ Zwar zu lang für eine Betreffzeile, aber gedichtet ohne Talent und zum Schmunzeln. Und genau darum geht es. Versuchen Sie nicht künstlerisch aktiv zu sein, wenn Sie mit Kunst rein gar nichts am Hut haben. Machen Sie es sich stattdessen einfach und koppeln Sie einfach Worte miteinander.

Die Formel ist simpel und leicht zu merken:

Ein Wort, welches das Produkt oder die Dienstleistung beschreibt + ein Wort, welches positiv besetzt ist.

Wenn Sie beispielsweise einen Onlineshop für Backzubehör führen, dann wählen Sie doch einfach Worte wie Plätzchenprinzessin und Kekskönig, um Ihre Leser anzuschreiben. Die genannten Beispiele sind sogenannte Alliterationen. Das bedeutet, das die zusammengefügten Worte den gleichen Anfangsbuchstaben haben.

Weitere Beispiele:

  • Fitness-Freaks
  • Porzellan-Paradies
  • Kaffee-Kenner
  • Lingerie-Liebhaber
  • Technik-Träume

Als rhetorisches Mittel sehr effektiv und dennoch schnell ausgedacht, sorgen Sie damit für den nötigen Twist im Betreff.

6. Tipp: Mit Worten Bilder malen

Was Ihre Empfänger im Betreff lesen, ist eine Sache. Was sie sich dabei im Kopf vorstellen, eine andere. Wenn Sie in Ihrem Porzellan-Paradies raffiniertes Geschirr für die Küche anbieten und diese Worte so oder so ähnlich in der Betreffzeile unterbringen, wissen Ihre Empfänger zwar was gemeint ist, die Vorstellungskraft lässt sich aber noch weiter anregen. Zum Beispiel mit raffiniertem Geschirr für das nächste Kaffeekränzchen, für das nächste Familiendinner oder die nächste Kaffeetafel. Auf diese Weise malen Sie Bilder, welche im Auge des Lesers auftauchen und emotional stark besetzt sind.

Sie dürfen auch ruhig etwas schräg sein, wenn es darum geht eine unkonventionelle, junge Zielgruppe anzusprechen. Warum also nicht mal einen Betreff formulieren, der mit „HELL YEAH“ oder „Geiler Scheiß“ beginnt. Schließlich dürfte das Postfach Ihrer Empfänger voll sein mit langweiligen seriösen Betreffzeilen, die langweilig erscheinen. Mit hippem Jugendslang heben Sie sich garantiert von allen anderen E-Mails ab und erhöhen damit Ihre Chancen, dass die Nachricht geöffnet wird.

Lernen Sie von den Comedians!

Häufig ergeben sich die witzigsten Aussagen im Alltag, die man einfach nur beobachten muss. Wie die Stand-up-Comedians, die alltägliche Situationen analysieren und dazu einfach nur die passende Wortkonstellation wählen, um ein profanes Szenario witzig erscheinen zu lassen.

In der Comedy-Szene wird dabei immer wieder das Thema Mann und Frau aufgegriffen. Ein Klassiker, weil es uns alle betrifft und wir uns alle damit identifizieren können. Wenn die Comedians über Geschelchter-Differenzen im Rahmen einer Partnerschaft sprechen, haben wir das alle schon einmal oder öfter erlebt und können darüber lachen.

So könnte man beispielsweise eine typische Alltagssituation aufgreifen und den Freitagnachmittag zum Thema machen. Eine Zeit, in der wir geistig alle schon aus dem Büro ausgecheckt haben und uns gedanklich bereits ins Wochenende verabschiedet. Ein zu dieser Zeit versendeter Newsletter mit dem Betreff:

„Na los doch! Du schlägst sowieso nur noch die Zeit tot!“

beschreibt die aktuelle Situation des Empfängers, sorgt damit für Wiedererkennungswert und animiert zum Öffnen. Schließlich schlägt man gerade tatsächlich die Zeit tot, hat also nichts zu tun und kann deshalb auch ruhig die E-Mail öffnen.

Testen Sie den Erfolg von Betreff-Varianten vor dem Versand

Lustige Sprichwörter, persönliche Anrede, Emojis: Führen Sie sich vor Augen, dass Ihre Kunden nicht alle denselben Sinn für Humor haben. Es ist deshalb ratsam stets zwei verschiedene Betreff-Varianten zu testen. Nutzen Sie dafür einen kleinen Teil Ihrer Newsletter-Empfänger und analysieren dabei, welche Variante besser ankommt. Anschließend wird der Sieger gekürt und der entsprechende Newsletter an alle Empfänger in Ihrer Abonnenten-Liste gesendet.

Gerade am Anfang ist das Testen hilfreich, um herauszufinden, was Ihre Abonnenten überzeugt und welche Gestaltungen Sie lieber lassen sollten. Dafür bietet sich der A/B-Test an. Damit haben Sie die Möglichkeit zwei verschiedene Varianten zu verfassen und diese einem kleinen ausgewählten Teil an Abonnenten zukommen zu lassen.

Bereits beim Formulieren der Betreffzeile wird die Qualität überprüft und anhand spezieller Kriterien analysiert. Diese beziehen sich auf die Öffnungsrate und auf die Zustellbarkeit, beziehungsweise auf deren Einfluss. Das betrifft beispielsweise die Anzahl der Worte und Zeichen, die Sie für Ihren Betreff verwendet haben, für die Personalisierung, für Emojis und spamverdächtige Begriffe.

Sie erhalten dabei eine Gesamtwertung anhand der Sie erkennen können, welche Betreff-Variante mehr Sterne erzielt und damit qualitativ hochwertiger ist. A/B-Test helfen Ihnen dabei noch vor dem Versand herauszufinden, welcher Betreff besser auf Ihre Zielgruppe abgestimmt ist, beziehungsweise besser von der Zielgruppe auf- oder angenommen wird. Entscheiden Sie kurz vor dem Versand prozentual, wie vielen Empfängern der jeweilige Betreff übersendet werden soll.

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Fazit – Optimal Abgestimmt!

Mit diesen Tipps sollte es Ihnen gelingen, kreative und humorvolle, aber auch auffordernde und das Interesse weckende Betreffzeilen zu formulieren, welche nicht nur die Öffnungsrate erhöhen, sondern auch dafür sorgen, dass Sie schon vor dem Öffnen eine Bindung zu Ihren Abonnenten aufbauen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der optimale E-Mail-Betreff nicht über den Inhalt des Newsletters informiert, sondern dazu animiert, die E-Mail zu öffnen. Wer ins Postfach schaut, entscheidet innerhalb von Sekunden, ob eine Nachricht geöffnet wird oder nicht. Umso wichtiger ist es, direkt im Betreff zu zeigen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, die E-Mail zu lesen. Mit einem kreativen und witzigen Betreff, der perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt ist.

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